Was ist Beratungshilfe?

Kann der Rechtsuchende die erforderlichen Mittel für die anwaltliche Rechtsberatung bzw. außergerichtliche anwaltliche Vertretung nicht aufbringen, kann er Beratungshilfe beantragen. Der Rechtsanwalt erhebt vom Ratsuchenden eine Gebühr von 15,00 €. Im Übrigen trägt die Kosten der Beratungshilfe die Staatskasse.


Wie bekommt man Beratungshilfe?

Den Antrag auf Beratungshilfe erhalten Sie in der Rechtsantragstelle Ihres Wohnortgerichtes (Amtsgericht). Dieser sollte vor dem ersten Besuch des Rechtsanwalts ausgefüllt und vom Rechtspfleger des Amtsgerichtes geprüft werden. Der Rechtspfleger wird dann einen Beratungshilfeschein erteilen, mit dem der Ratsuchende den Rechtsanwalt seiner Wahl um Rat ersuchen kann. Erhältlich ist der Antrag auch in meiner Kanzlei. Sobald Sie den Antrag ausgefüllt und mit den entsprechenden Nachweisen versehen haben, werde ich diesen an das zuständige Amtsgericht weiterleiten. Es werden in jedem Fall folgende Unterlagen benötigt: Personalausweis oder Reisepass mit polizeilicher Anmeldebescheinigung, Einkommensnachweise, Mietvertrag, Kontoauszüge der letzten 3 Monate, Nachweis über laufende Zahlungsverpflichtungen und besondere Belastungen, Unterlagen zu Ihrem rechtlichen Problem (z.B. behördliche Bescheide, Schreiben vom und an den Gegner).